Fortbildung Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu

Der vollbesetzte Saal in Marktoberdorf

Hohe Beteiligung und intensive Diskussion bei Fort­bildung des Palliativ-Netz­werks Kauf­beuren-Ost­allgäu – 100 Fach­kräfte setzen sich mit Todes­wünschen aus­einander

Marktoberdorf, 13.05.2026 – Rund 100 Fach­kräfte aus Medizin, Pflege und weiteren Bereichen der regionalen Ver­sorgung folgten der Ein­ladung zur Fort­bildung des Palliativ-Netzwerks Kauf­beuren-Ost­allgäu im Land­rats­amt Ost­allgäu in Markt­ober­dorf. Die Veran­staltung war geprägt von hoher fach­licher Dichte, großem Inter­esse und einer sehr aktiven Beteiligung der Teil­nehmenden.

Ein besonderes Zeichen der Wert­schätzung für die palliative Ver­sorgung in der Region setzte die Teil­nahme des neuen Ost­allgäuer Land­rats Bernd Stapfner. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung der Palliativ­versorgung als zentralen Bestand­teil der regio­nalen Gesund­heits­struktur sowie die Unter­stützung der politischen Ebene für die Arbeit des Netzwerks.

Dem Palliativ-Netzwerk ist es ein zentrales Anliegen, einen Raum für Infor­mation, fach­liche Orien­tierung und inter­diszi­plinären Aus­tausch zu schaffen – ohne Wertung, jedoch mit großem Respekt für die unter­schied­lichen Perspek­tiven dieses sensiblen Themen­feldes.

Fachliche Impulse vermittelte Dr. med. univ. Ulrike Funk, stell­ver­tretende ärzt­liche Leitung der SAPV Kauf­beuren-Ost­allgäu. Im Mittel­punkt stand die Klärung grund­legen­der Begriff­lich­keiten im Kontext von Todes­wün­schen sowie die aktuelle recht­liche und fach­liche Einordnung.

Dr. Funk betonte in diesem Zusammen­hang die Bedeutung von Kommu­nikation und kontinu­ier­lichem Aus­tausch als zentrale Grund­lage für Hand­lungs­sicher­heit – „reden, reden, reden“.

Die Referentin überzeugte durch hohe fach­liche Expertise und eine anschau­liche Ver­mittlung komplexer Inhalte.

Die Fortbildung machte insgesamt deut­lich, wie groß der Bedarf an Orien­tierung, fach­lichem Aus­tausch und klarer Ein­ord­nung in diesem sensiblen Themen­feld ist. Das Palliativ-Netz­werk betonte ab­schlie­ßend die Bedeu­tung solcher Formate für die Stärkung der Hand­lungs­sicher­heit und die Qualität der Ver­sorgung schwer­kranker Menschen in der Region.

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